Freitag, 17. September 2021

1. Korinther 1, 23a

Wir aber predigen den gekreuzigten Christus.

 

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Bildhinweise

Bil­der im Sli­der oben:
Süd­li­cher Schwarz­wald – von R. Sturm /​ pi​xelio​.de
Do­lo­mi­ten – von Jou­jou /​ pi​xelio​.de
Ei­fel – von R. Hal­bach /​ pi​xelio​.de
Afri­ka – von R. Tram­pert /​ pi​xelio​.de

Gemeinde

Was meint Bibeltreue?

Sola Scriptura – allein die Schrift! 

Mit die­sem Mot­to hat die Re­for­ma­ti­on wie­der zur Gel­tung ge­bracht, was seit Be­ginn der Kir­chen­ge­schich­te die ein­zi­ge und völ­lig aus­rei­chen­de schrift­li­che Of­fen­ba­rung ist, in der uns Gott die ge­sam­te Wahr­heit mit­teilt, die wir zum wah­ren Glau­ben brau­chen. Die Bi­bel ist Got­tes irr­tums­lo­ses und voll­stän­di­ges Wort an uns Men­schen. Das gilt auch für ihre Aus­sa­gen über Na­tur und Ge­schich­te. (2. Tim. 3,162. Petr. 1,19–21)

Sola Gratia – allein aus Gnade

Die Bi­bel lehrt, dass der drei­ei­n­i­ge Gott hei­lig ist. Er hat den Men­schen voll­kom­men er­schaf­fen und ihn zur Ge­mein­schaft mit Gott be­stimmt. Beim his­to­ri­schen Sün­den­fall hat das ers­te Men­schen­paar, Adam und Eva, ge­gen Gott re­bel­liert und da­mit die ge­sam­te Mensch­heit in die Got­tes­fer­ne mitgerissen.

In Got­tes Ur­teil wird der Mensch als Feind Got­tes be­wer­tet (vgl. Röm. 8,7Jak. 4,4bJoh. 3,36), der nicht nur ein­zel­ne Sün­den tut, son­dern in sei­nem Kern Sün­der ist. Aus dem Sün­der­sein folgt das Sün­de­tun (nicht um­ge­kehrt). We­gen die­ser to­ta­len Ver­lo­ren­heit (geist­li­cher Tod) kann der Mensch sich selbst nicht ret­ten und sein Ver­hält­nis zum le­ben­di­gen Gott nicht ver­bes­sern, ge­schwei­ge denn grund­sätz­lich be­rei­ni­gen. Er bleibt un­ter Got­tes Zorn (Röm. 1,18–3,20). Zu sei­ner Ret­tung ist der Mensch voll­stän­dig dar­auf an­ge­wie­sen, dass Gott ihm Gna­de ge­währt und sich sei­ner erbarmt.

Solus Christus – allein Christus

In sei­nem Sohn Je­sus Chris­tus hat der hei­li­ge Gott den Weg zur Ret­tung er­öff­net (Gal. 4,4Mk. 1,15). Je­sus ist wah­rer Gott und wah­rer Mensch, ge­bo­ren von der Jung­frau Ma­ria, voll­kom­men sünd­los und der Ret­ter der Welt. Durch den Süh­ne­tod am Kreuz nimmt Je­sus  stell­ver­tre­tend die Stra­fe auf sich, die wir Men­schen (aus­nahms­los) ver­dient ha­ben (Mk. 10,45Röm. 3,24–25). In der Auf­er­ste­hung be­siegt Je­sus den Tod und wird sicht­bar als Sohn Got­tes, als von Gott an­ge­nom­me­nes voll­kom­me­nes Süh­nop­fer und als Ret­ter be­stä­tigt. Da­mit hat Je­sus den Weg zur Ver­söh­nung der Sün­der ge­bahnt (2. Kor. 5,18–21). Am Ende der Welt­zeit wird er sicht­bar wie­der­kom­men und sein Reich end­gül­tig aufrichten.

Sola fide – allein durch den Glauben

Zu­gang zu Got­tes Gna­de er­hält der Mensch al­lein durch den Glau­ben, mit dem er Got­tes Ur­teil Recht gibt und sein Er­lö­sungs­han­deln dank­bar in An­spruch nimmt. Sol­cher Glau­be er­greift Je­sus Chris­tus, in­dem er ihn als Got­tes Sohn an­be­tet (vgl. Röm. 10,9Joh. 20,28) und als per­sön­li­chen HERRN und RETTER an­ruft. Al­lein so wird der Sün­der  von Gott ge­recht­fer­tigt (Röm. 1,173,21–26) – d. h. von der  Sün­de frei­ge­spro­chen – und als Kind an­ge­nom­men (Joh. 1,12). Ihm wird zu­gleich Chris­ti voll­kom­me­ne Ge­rech­tig­keit zu­ge­rech­net (Röm. 4,52. Kor. 5,21Phil. 3,9).

An der Stel­lung zu Je­sus Chris­tus ent­schei­det sich das ewi­ge Schick­sal je­des ein­zel­nen Men­schen. Da­bei gibt es nur die Al­ter­na­ti­ve des dop­pel­ten Aus­gangs (Mt. 7,13 ff.Joh. 3,36 f.): ent­we­der ewi­ges Heil (Him­mel) oder ewi­ge Ver­damm­nis (Höl­le).

Die vier Kern­be­grif­fe der Re­for­ma­ti­on be­schrei­ben die we­sent­li­chen Eck­punk­te ei­nes bi­bel­treu­en Glau­bens. Eine Er­läu­te­rung wei­te­rer Lehr­fra­gen fin­den Sie im → Theo­lo­gi­schen  Be­kennt­nis der BEG Hannover.

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